Psychisch kranke Menschen warten in Deutschland durchschnittlich mehr als drei Monate auf einen Termin bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat deshalb einen Ratgeber für Patienten herausgegeben, die nicht so lange warten können.
Etwa ein Prozent der Menschen erleidet im Laufe seines Lebens eine psychotische Erkrankung. Psychosen verändern die Art und Weise, wie die Realität wahrgenommen und verarbeitet wird. Psychotisch kranke Menschen leiden z. B. unter Wahnideen, Sinnestäuschungen oder Denkstörungen und den damit einhergehenden Beeinträchtigungen der Stimmung, des Antriebs und der sozialen Funktionen.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Broschüre "Psychische Gesundheit im Betrieb - Arbeitsmedinzische Empfehlung" herausgegeben. Die Inhalte der Broschüre geben eine komplette Übersicht zum Thema und sind auch für die Zielgruppe der Psychologen / Psychotherapeuten überaus interessant.
Am 9. und 10. Mai veranstaltet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Wolfsburg eine Tagung zum Thema "Erfolgsfaktor Gesundheit". Es geht unter anderem um die Zunahme der psychischen Gesundheit.
Menschen mit einer geistigen Behinderung haben immer noch Schwierigkeiten, einen geeigneten Therapieplatz für eine psychotherapeutische Behandlung zu erhalten. Auf diesen Missstand macht die Psychotherapeutenkammer des Saarlandes mit einer Resolution aufmerksam.
Wie kann Therapie am besten im Kino dargestellt werden? Mit dieser Frage haben sich bereits viele befasst, so auch der Film "Beziehungsweisen" von Calle Overweg, eine ZDF/3-sat Co-Produktion, die als Beitrag zum Forum der Berlinale 2012 gezeigt wurde.
Die Qualität einer stationären Behandlung psychisch kranker Menschen hängt wesentlich von Anzahl und Qualifikation des therapeutischen und pflegerischen Personals ab. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) begrüßt deshalb den Gesetzentwurf zur Einführung eines neuen Entgeltsystems in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen, der heute im Bundestag in erster Lesung beraten wird.